Beratung & Begleitung

… bei auffälligem Befund

„Hauptsache es ist gesund!“

Für die meisten Kinder trifft das zu. Was ist aber, wenn es nicht so ist?

Ein auffälliger Befund macht meist zunächst ohnmächtig. Dann gibt es wieder Phasen der Hoffnung.

Folgende Diagnosen sind möglich:

  • Das Kind ist körperlich oder/und geistig behindert.
  • Das Kind ist krank.
  • Es wird zu einer Fehlgeburt bzw. Totgeburt kommen oder das Kind lebt nur eine kurze Zeit.

Plötzlich gibt es so viele Fragen, die die Frauen und Elternpaare bewegen.

Sorge und Trauer scheinen keine Freude mehr zuzulassen.

Psychosoziale Beratung in dieser schweren Zeit ist ergebnisoffene, neutrale Beratung und beinhaltet insbesondere:

  • das Führen persönlicher Gespräche zur Verarbeitung von Diagnosemitteilungen
  • das Auffangen und Aushalten von Schockzuständen, Verunsicherung, Ambivalenzen
  • Prozessbegleitende  Beratung und Hilfe im Falle schlechter Nachrichten während und nach Pränataldiagnostik
  • Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Vorstellungen, Werten und Normen
  • Begleitung bei der individuellen Entscheidungsfindung
  • bei Bedarf Kontaktvermittlung zu Selbsthilfe- und Elterngruppen, sozialen Initiativen oder zuständigen Ämtern
  • ggf. Begleitung durch Trauerprozesse

Für einige Frauen und Paare bleibt nur der Schwangerschaftsabbruch als Option. Aber auch dieser Weg kann als seelischer Ausnahmezustand erlebt werden. 

In dieser Phase der Schwangerschaft kann wertfreie und ergebnisoffene Beratung und Begleitung hilfreich sein, bei Ihrer individuellen Entscheidungsfindung.


Ihre Ansprechpartner*innen im Netzwerk vorgeburtliche Diagnostik Rostock finden Sie hier.